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Doppelpodium bei den Junior Worlds der 49er

Medemblik. Spannung bis zum Schluss bei den Jugendweltmeisterschaften der 49er: Erst im letzten Rennen fiel die Entscheidung: Die 2025-er Jugendweltmeister Kjell Haschen und Iven Anton Fromm holen Silber. Bronze geht an Simon Heindl und Conrad Jacobs. Hanno Rix und Maximilian Reuner werden vierte in der FX Open Fleet.

Kjell Haschen und Iven Anton Fromm holen das zweite Edelmetall in Folge bei der Junioren-WM der 49er. (c) Felux Diemer/ DSV

Um 10:30 ertönte das erste Warnsignal für die 49er Gold Fleet. Die Battles an der Spitze waren die ganze Woche eng gewesen, im Finale kämpften die Crews um jeden Meter. Die Goldflotte der 49er lieferte den spannendsten Titelkampf der Woche, der sich in den letzten drei Rennen des Finaltags zu einem echten Match Race zwischen Italien und Deutschland entwickelte.
Am Vortag hatten Kjell Haschen und Iven Anton Fromm (GER 182) ihre Stärke als amtierende Weltmeister klar gezeigt: Zunächst hatten die Italiener Lorenzo Pezzilli und Tobia Torroni, die 2025 WM-Bronze geholt hatten, bei starken Winden beinahe unbesiegbar gewirkt. Als es ruhiger und böiger wurden, drehten Kjell und Iven Anton auf, holten in den letzten beiden Rennen die Siege. In den Finaltag starteten sie von der Spitzenposition – mit einem Punkt vor den Italienern.
Ihre Clubkollegen Simon Heindl und Conrad Jacobs (GER 21) waren nach einer Reihe schwieriger Rennen am Vortag auf Platz sieben zurückgefallen.

Tag für Tag lieferten sich die 49er-Crews enge Rennen im niederländischen Medemblik. (c) Kllaas Wíersma

Eng, enger – final
Das erste Rennen der entscheidenden drei endete mit Gleichstand an der Spitze zwischen den Italienern und Kjell und Iven Anton.
Das zweite Rennen wurde auf neue Art spannend. Beide Spitzenreiter segelten so dicht beieinander, dass sie am Gate Mark ins Gedränge kamen. Beim Matchracing kenterten beide. Die Italiener steckten ihr schlechtestes Ergebnis der Woche ein, und auch Kjell und Iven Anton fielen deutlich zurück.
Damit war vor dem letzten Rennen wieder alles offen. Simon Heindl und Conrad Jacobs fuhren den Sieg ein. Kjell und Iven Anton holten noch Platz drei vor den Italienern. Am Ende siegten die aber mit um drei Punkte niedrigerer Gesamtpunktzahl.

Das Podium der Junioren-WM, v.l. Kjell Haschen und Iven Anton Fromm, Lorenzo Pezzilli und Tobia Torroni, Conrad Jacobs und Simon Heindl (c) Klaas Wiersma

Kjell und Iven Anton beenden die Regatta als Vize-Weltmeister. Kommendes Jahr werden sie 23, überschreiten damit die Altersgrenze für Junioren-Weltmeisterschaften. Damit endet eine Ära für ein Duo, das zwei Jahre in Folge an der Spitze dieser Flotte gestanden hat.
Simon und Conrad haben sich mit ihrer Performance am Finaltag einen Platz auf dem Podium gesichert und Bronze geholt. Beide haben auch kommendes Jahr noch einmal die Chance, sich an der Juniorenspitze zu beweisen.

Hanno Rix und Maximilian Reuner (GER 171), die seit dem Eröffnungstag konstant Platz drei in der FX Open Fleet gehalten hatten, fielen am Finaltag auf Platz vier, wurden bestes deutsches Team.

Ca

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