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Training und Eurocup der 29er über Ostern 

Carnon. Der letzte Trainingsblock der 29er fand vom 28. März bis zum 5. April in Carnon in Südfrankreich unter der Leitung von Alisa und Tobi statt. Insgesamt war der Zeitraum von anspruchsvollen Bedingungen mit überwiegend viel Wind geprägt, bot aber gute Trainingsmöglichkeiten und eine lehrreiche Regatta. Unsere 29er Seglerin Charlotte Frobenius berichtet:  

Aufgrund des ausgeprägten Mistrals sind wir an den ersten Trainingstagen möglichst früh aufs Wasser gegangen und haben dann bei zunehmendem Wind so lange trainiert, bis die Bedingungen es nicht mehr zuließen. Am zweiten Trainingstag war Segeln jedoch nicht möglich. Stattdessen haben wir eine ausführliche Besprechung gemacht und im Anschluss sind wir alle zusammen bouldern gegangen. 

Der Schwerpunkt auf dem Wasser lag vor allem bei dem Boots-Handling auf dem Kurs. Durch die direkten Gegnersituationen wurden die Trainingsinhalte möglichst regattanah gestaltet, um Abläufe unter Druck zu verbessern. Die Tage wurden in der Regel durch gemeinsame Besprechungen am Mittag ergänzt, während abends häufig noch kurze sportliche Einheiten zusammen oder selbstständig stattfanden. 

Im zweiten Teil des Trainingsblocks nahmen wir am Eurocup vor Ort teil, an dem zahlreiche starke internationale Teams teilnahmen. Am ersten Regattatag erschwerte erneut starker Wind die Bedingungen, sodass auf der Bravo-Bahn nicht alle geplanten Rennen durchgeführt werden konnten. Ein fehlendes Rennen mussten wir (Gruppe Red und Purple) dann am folgenden Morgen nachholen. Danach haben wir bei wechselhaften Bedingungen mit vielen Böen und Drehern noch vier weitere Wettfahrten gesegelt. Nach Abschluss der 

Qualifikation konnten sich insgesamt vier Teams des KYC für die Goldfleet und zwei Teams für die Silberfleet qualifizieren. 
Die Finaltage waren durch deutlich weniger Wind geprägt, der jedoch weiterhin stark drehte und von einzelnen verhältnismäßig kräftigen Böen begleitet wurde. Trotz anfänglicher Wartephase konnten am dritten Tag noch vier Rennen gesegelt werden. Am letzten Tag haben wir nach kurzer Zeit auf dem Wasser an Land gewartet. Am Mittag kam dann aber Seabrise und wir konnten noch zwei Rennen bei wenig Wind, Welle und kleinen Drehern machen. Anschließend wurden die Boote verladen, um den Rücktransport nach Deutschland vorzubereiten, nachdem die Boote den ganzen Winter im Süden verbracht haben. 

Zusammenfassend hatten wir sehr viel Spaß und wir konnten gerade in der Regatta viel mitnehmen und erkennen was wir bis zur WM noch üben müssen. 

Vielen Dank an Alisa und Tobi, die den Block so toll gemanagt haben. 

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