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Deutsche Meisterschaft der 29er am Chiemsee 

Chiemsee. Vom 16. bis 20. September 2026 fand am Chiemsee die Deutsche Meisterschaft der 29er statt. Insgesamt gingen 42 Boote an den Start. Für uns Seglerinnen und Segler des Kieler Yacht-Clubs wurde die Meisterschaft zu einer besonderen Herausforderung, denn die gesamte Regatta war von sehr wenig, drehendem und böigem Wind geprägt. Unsere 29er Seglerin, Maiken Fromm, berichtet: 

(c) Patrick Böhmer

Bereits am Montag starteten manche von uns mit der Trainingswoche. Bei wenig Wind konnten wir die ersten Einheiten auf dem Wasser absolvieren und das Revier kennenlernen. Am Dienstag war dann überhaupt kein Wind, sodass kein Training möglich war. Am Mittwoch ergab sich noch einmal ein kleines Zeitfenster, in dem wir trainieren und den See weiter erkunden konnten. Neben dem Segeln haben wir die Zeit aber auch genutzt, um bei dem tollen Wetter in Bayern fast jeden Tag baden zu gehen. Nach den Trainingseinheiten sind wir außerdem öfter noch eine Runde joggen gegangen. 

Am Donnerstag begann schließlich die Deutsche Meisterschaft. Der erste Wettfahrttag verlief allerdings kurz: Ein Rennen wurde gestartet, konnte wegen der schwierigen Bedingungen jedoch nicht beendet werden. Anschließend wurde der Wettfahrttag abgebrochen. 

Am Freitag hieß es für uns früh aufstehen. Bereits um 5 Uhr klingelte der Wecker, da um 7:30 Uhr das erste Startsignal angesetzt war. Insgesamt konnten wir an diesem Tag drei Rennen segeln. Nach zwei Wettfahrten ging es noch einmal kurz an Land, bevor wir für das dritte Rennen wieder aufs Wasser geschickt wurden. 

Der Samstag stand dagegen ganz im Zeichen des Wartens. Nach dem frühen Aufstehen und unserer Ankunft am Club wurde zunächst eine sechsstündige Startverschiebung gesetzt. Die lange Wartezeit haben wir genutzt, um uns zu beschäftigen und bei dem schönen Wetter auch wieder baden zu gehen oder eine Runde joggen zu gehen. Letztlich wurde der Tag ohne Rennen beendet. 

Am Sonntag, dem letzten Tag der Meisterschaft, konnten wir noch vier Rennen bei sehr wenig Wind segeln. Die Bedingungen blieben dabei schwierig: Der Wind drehte häufig, war böig und nur schwer vorhersehbar. Dadurch kam es auf dem Wasser besonders darauf an, die Punkte klein zu halten. 

Für uns als Kieler Yacht-Club gab es am Ende mehrere gute Platzierungen. Niels Tinnenmeier und Luise Schmidt erreichten den sechsten Platz, Johann Müller und Julia von Gyer wurden Siebte und Maiken Fromm und Cidalia Voigt belegten den achten Platz. Damit schafften es gleich drei Teams des Kieler Yacht-Clubs unter die besten zehn der insgesamt 42 Boote. 

Auch an Land war für eine gute Atmosphäre gesorgt. Der ausrichtende Verein gab sich viel Mühe und organisierte an den Abenden verschiedene gemeinsame Essen – unter anderem einen Grillabend, Curry, Schnitzel und eine bayerische Brotzeit. Auch nach dem Ende der Regatta haben wir das schöne Wetter noch genutzt und sind immer wieder baden gegangen oder eine Runde joggen gegangen. 

Trotz der langen Wartezeiten nehmen wir viele Learnings aus der Meisterschaft mit und freuen uns schon auf die nächste Regatta in den Niederlanden Mitte Oktober. 

Ergebnisse:  

6. Niels Tinnemeier & Luise Schmidt 
7. Johan Müller & Julia von Geyr (3. U17-Wertung) 
8. Maiken Fromm & Cidalia Voigt 
11. Charlotte Frobenius & Anton Lehmann (5. U17-Wertung) 
13. Justus Springer & Jasper Winter 
18. Loulou Unkelbach & Emmi Unkelbach 
21. Lena Hackmann & Hanno Gewinn (8. U17-Wertung) 
33. Johann Pirwitz & Gregor Patitz 
37. Lotta Krause & Jule Feeser 
39. Leif Tinnemeier & Philipp Werth 
 

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