Valencia. Mitte Februar fand, vom 07.02. bis zum 16.02.2026, der zweite Segelblock des Jahres der Kyc 29er Gruppe in Valencia statt und somit die erste Regatta des Jahres für uns als Geschwister Duo. Unser 29er Team Emmi und Loulou Unkelbach, 17 Jahre, berichtet:
Als ein wieder neu zusammengesetztes Team, waren wir sehr gespannt, wie wir im Internationalen Regatta Feld segeln werden.
In den Tagen bevor die Regatta am Donnerstag losgehen sollte, hatten wir traumhafte Trainingsbedingungen mit viel Wind aus ablandiger Richtung, Flachwasser und Sonne, an denen wir mit unserer Trainingsgruppe aus acht Booten intensiv trainieren konnten.
Die Einheiten waren anspruchsvoll, haben viel Spaß gemacht und uns sehr viel weitergebracht. Durch den zunehmenden Starkwind konnten wir leider nicht immer rausfahren. Um in der segelfreien Zeit trotzdem das Beste rauszuholen, machten wir Gruppenaktionen als alternativ Programm, gingen im Stadtpark von Valencia laufen, machten Krafttraining und waren gemeinsam Paddel Tennis spielen.
Als Teammaßnahme wohnten alle in jeweils Vierer-WGs zusammen. Am Anfang des Blocks haben wir gemeinsam eingekauft und jedes Appartement hat abends einmal für die ganze Gruppe gekocht, die restlichen Mahlzeiten mussten wir uns selber organisieren. Das hat erstaunlich gut geklappt und es hat immer sehr lecker geschmeckt! Um in den Hafen zu kommen, mussten wir uns ein Uber oder Taxi bestellen. Es gab viel zu organisieren, was uns nicht immer leichtfiel, aber es hat uns im Endeffekt weitergebracht und als Gruppe gestärkt.
Ab Donnerstag sorgten noch mehr Starkwind und Sturmwarnungen dazu, dass an den ersten drei Regatta Tagen, keine Rennen gestartet werden konnten, was ziemlich frustrierend war, da wir alle super vorbereitet und voller Vorfreude waren in dem großen Feld, mit mehr als 120 Boots, zu racen.
Auch wenn wir leider nicht immer aufs Wasser konnten, verbrachten wir die meiste Zeit im Hafen.
Wir arbeiteten an unseren Booten, sicherten sie danach aber immer wieder gut um Materialschäden durch starke Windböen zu vermeiden, wir hörten viel Musik um die Zeit zu vertreiben und setzten uns in die Sonne, denn die schien glücklicherweise.
Erst am Sonntag ließ der Wind genug nach, sodass wir rausfahren durften, es konnten vier Rennen gesegelt werden, in denen die KYC-Teams allesamt sehr zufriedenstellende Leistungen zeigten. Die Bedingungen waren sehr wechselhaft mit starken Drehern und Windlöchern.
Wir konnten besonders auf dem Downwind guten Speed fahren und Plätze aufholen, doch aufgrund der schwierigen
Bedingungen gab es auch ein paar stressige Situationen an zum Beispiel Gate Umrundungen. Dort wurde es häufig sehr chaotisch.
Insgesamt war das Trainingslager trotz der wenigen Regattarennen gut gelungen, mit starkem Training, guter Stimmung und einem besonders wertvollen letzten Regattatag.