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New York! Kurs Vendée Globe

Lorient/ New York. Nach einem intensivem Battle im Nordatlantik hat Boris Herrmann nach 8 Tagen, 9 Stunden und 14 Minuten das Transat CIC Einhand-Rennen beendet. Sein starker Platz zwei gibt dem Malizia-Skipper ordentlich Schub für die nächste Vendée Globe. In knapp 180 Tagen ist es soweit.

New York! © Thomas Deregnieaux I Qaptur I Team Malizia

An Tag drei war für ihn das komplette Rennen in Gefahr. Ein großer Riss zog sich durch das Großsegel der „Malizia“. Nach geglückter Reparatur nahm der 42-jährige wieder Fahrt auf und überholte einen Konkurrenten nach dem nächsten. Die Ziellinie vor der Küste New Yorks überquerte er nach 3.261 Seemeilen über Grund zwei Stunden, 20 Minuten und 28 Sekunden nach Erstplatzierten Yoann Richomme.
In Big Apple machte er mit dem Sieger und der Drittplatzierten Sam Davies am Ehrenponton in der One 15° Brooklyn Marina vor Manhattans Skyline fest. „Es fühlt sich an wie eine weitere Treppenstufe auf dem Weg. Das Rennen war immer als Vorbereitung, als Training und als Test für die Vendée Globe gedacht. Gleichzeitig war dieses Transat für mich noch ein bisschen mehr, weil ich einen historischen Bezug dazu habe. Weil ich hier 2008 mein erstes Profirennen mit “Beluga Racer” in der Class40 bestritten habe. Und weil ich den fordernden Nordatlantik mag“, sagte er nach der Ankunft im Interview mit der Yacht

Am 29. Mai startet eine neu zusammengewürfelte Imoca-Flotte auf die Rückregatta New York-Lorient, zum letzten Qualifier für die Vendée Globe 2024. Für Boris wird es der letzte Test für seine „Malizia“ vor dem großen Rennen um die Welt, die Chance, noch einmal wunde Punkte fürs Summer-Refit zu identifizieren – und natürlich, „weitere Punkte“ abzuholen „für Motivation und Selbstbewusstsein“.

CW