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Regatten

Kieler Woche 2019

Die Segelregatten der Kieler Woche zählen zu den größten Segelsportevents weltweit.

 

Kieler Woche 2019 vom 22. bis 30. Juni.

 

Sie finden stets in der letzten vollen Juniwoche statt. Rund 4000 aktive Sportler aus über 60 Nationen segeln auf zehn Regattabahnen neun Tage lang um Kieler-Woche-Sieg.

Hier geht es zur offiziellen Website der Kieler Woche.

Kieler Kür auf dem Weg nach Japan

125. Kieler Woche, vom 22. bis 30. Juni 2019

Das German Sailing Team freut sich auf das Kürprogramm zur Kieler Woche (22. bis 30. Juni). Bei der 125. Kieler Woche geht es natürlich um den Sieg, aber auch um den Spaß am Segeln ohne den ständigen Druck beim Kampf um die Nationen-Tickets und nationalen Tickets für die Pre-Olympics in diesem Jahr und vor allem für die Olympischen Spiele 2020. „In Kiel geht es eher um den Feinschliff. Hier kann man auch Mut sammeln, denn man muss auch lernen, aufs Treppchen zu kommen“, so Nadine Stegenwalner, DSV-Sportdirektorin, mit Blick auf die Kieler Woche. Dabei fügt sich der Wettstreit der Spitzensegler/innen in den olympischen Klassen in eine Kieler Woche, die einmal mehr die ganze Vielfalt des Segelsports abbildet. „Nach dem Jahr der Rekorde folgt im Jubiläumsjahr ein Jahr der neuen Elemente“, so der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst. Rund 4.000 Aktive aus mehr als 50 Nationen werden zum Kieler-Woche-Jubiläum (die 125. Ausgabe im 137. Jahr) erwartet.
In den olympischen Klassen ist Kiel in diesem Jahr die Kür. Training, Spaß und heimisches Wohlfühlgefühl stehen für die deutsche Nationalmannschaft im Vordergrund. Zwischen Worldcup, EM, WM und den Qualifikationen zum vorolympischen Testevent in diesem Jahr und den Olympischen Spielen 2010 in Japan fällt in Kiel der ganz große Druck ab. Hier kann man Gewinnen üben und sich mit der internationalen Konkurrenz auf dem heimischen Revier messen.
Bisher wurden nur im Laser, Laser Radial und 49er die Nationentickets für Enoshima gelöst. In den übrigen Klassen geht es nach der Kieler Woche um alles. Die interne deutsche Ausscheidung steht noch an. Viele Gründe, die für die deutschen Spitzensegler dafür sprechen, in Kiel eine gute Kür abzuliefern.
Im 49erFX treffen Victoria Jurczok/Anika Lorenz, die sich beim Weltcup vor Genua ihr Ticket für den Start bei den olympischen Testregatten in Enoshima (Japan) sicherten, auf Tina Lutz/Susann Beucke, die das Kieler Revier lieben. 2017 gewannen Lutz/Beucke vor Kiel den EM-Titel, 2013 und 2016 die Kieler Woche. Im Vorjahr reichte es zu Silber. Kieler-Woche-Gold fehlt noch in der Bilanz der Olympia-Neunten von Rio, Jurczok/Lorenz.
Die Kieler Nachwuchscrew Maru Scheel/Freya Feilcke sowie Jule Görge mit ihrer neuen Vorschoterin Fanja Valentien dürften nur eine Außenseiterrolle einnehmen. Scheel/Feilcke (beide 18 Jahre jung) belegten bei den Youth Worlds 2018 Rang sechs und 2017 Rang fünf und zählen mit Blick Richtung Olympische Spiele in Paris 2024 zu den deutschen Nachwuchshoffnungen.
Aufgrund der langen Warteliste und des Drängens der Seglerinnen, wurde die Beschränkung der Teilnehmerzahl in der olympischen Skiff-Klasse von 40 Teilnehmern aufgehoben. „Wir können Gruppensegeln anbieten und an der Bahnverteilung feilen“, so der Oberste Wettfahrtleiter (PRO) Fabian Bach.
Im Laser Radial der Frauen kommt die große Favoritin aus Dänemark. Die Bronzemedaillengewinnerin von Rio und Kieler-Woche-Vorjahressiegerin, Anne-Marie Rindom, belegte wie bei den Olympischen Spielen auch bei den Worlds auf heimischem Revier vor Århus Rang drei und hat sich damit einen Platz auf dem Podium nahezu reserviert.
Die deutschen Hoffnungen liegen auf den Schultern von Julia Büsselberg (Berlin) und Laura Schewe (Kiel). Büsselberg räumte bis vor zwei Jahren im Laser 4.7 so ziemlich alles ab und peilt die Olympiateilnahme im Radial an. Die 19-Jährige kann dabei auch über 2020 hinausschauen. Auch die gleichaltrige Laura Schewe blickt eher Richtung Paris 2024. Lena Marie Weißkichel, Lena Haverland, Pia Kuhlmann, Pauline Liebig, Laura Bo Voss und Jennifer Weissenberger ergänzen die starke deutsche Flotte.


Rixgens: Mini Transat und Paris?
Während die deutsche Nationalmannschaft in Kiel-Schilksee eine Kür absolviert und den Blick auf die Nationenplätze in Enoshima richtet, plant die Kieler Woche auch schon über die Spiele in Japan hinaus, denn 2024 in Frankreich werden neue Segeldisziplinen am Start sein. Eine davon ist Mixed Doublehand Offshore. Schon jetzt bilden sich in Deutschland die ersten Crews. Und während Roland und Nahid Gäbler für 2019 ihre Kampagne ruhen lassen, taucht mit Lina Rixgens ein neuer Name im olympischen Umfeld auf. Die Medizinstudentin fand über den Opti und die Europe den Weg in den Segelsport. 2017 machte sie mit ihrer Teilnahme am Mini Transat auf sich aufmerksam. 18 Tage, vier Stunden und sieben Minuten war Lina Rixgens 2017 während der Mini Transat unterwegs. Und diese Faszination des Einhandsegelns über den Atlantik hat die Seglerin nicht mehr losgelassen. Nachdem sie vor zwei Jahren als erste deutsche Frau startete und Rang 38 belegte, möchte sie 2021 wieder dabei sein und mit der neu gebauten Wevo 6.5 einen der vorderen Plätze belegen. Doch im Juni und Juli stehen die Doublehand Mixed Regatten in Kiel und Travemünde auf dem Programm. „Ich finde das zukünftige Offshore-Format sehr spannend: Mixed Doublehand auf Booten bis maximal zehn Metern Länge und auf Kursen mit unterschiedlichen Distanzen zu segeln ist super. Insofern verfolge ich interessiert alle Entwicklungen und nutze jede Gelegenheit, um bei dieser Art von Rennen mitzufahren – Doublehand oder Solo. Und da ich einen neuen Mini 6.50, die Wevo 6.5, haben werde, stehen die Doublehand Challenges der Kieler Woche und auch der Travemünder Woche (IDM) auf meinem Kalender. Auf jeden Fall werden wir als Mixed-Team antreten“, so Rixgens, die ihren Partner für Kiel noch nicht benennt.
Zur Kieler Woche reist Rixgens direkt aus Frankreich an, wo sie das 600sm lange Mini Fastnet mitsegelt. „Mein großes Ziel ist ganz klar, die Qualifikation mit dem neuen Mini für die Solo-Regatta ‚Les Sables-Les Azores-Les Sables‘ im Juli 2020 zu schaffen und im Herbst 2021 erneut an der Mini Transat teilzunehmen. Aber langfristige Ziele könnten in Richtung Olympia 2024 gehen“, so die 24-Jährige.
Die „Double Hand Offshore Challenge“ steht von Mittwoch bis Sonntag im Kieler Woche Programm. Kurz-, Mittel- und Langstrecke entsprechen dem geplanten olympischen Programm. Gesegelt wird mit ORC-Club vermessenen Yachten.

Champions League für den Nachwuchs
Bei der Youth Sailing Champions League (22. bis 24. Juni) treffen die besten Nachwuchsteams der europäischen Liga-Vereine im Rahmen der Kieler Woche aufeinander. Startberechtigt sind bis zu zwei Teams aus allen Ländern, die über eine nationale Segel-Liga verfügen. Dänemark, Deutschland und Italien, die bereits eine eigene Jugend-Liga haben, dürfen drei Teams melden. Unter der deutschen Flagge gehen die Nachwuchsteams vom Bayerischen und Münchener Yacht-Club sowie vom VSaW aus Berlin an den Start. Die Aktiven müssen zwischen 13 und 21 Jahre alt sein, gesegelt wird auf J/70-Ligabooten. Bisher haben 28 Clubs aus elf Ländern gemeldet. Neben Deutschland ist die Schweiz mit drei Startern zahlenmäßig am stärksten vertreten. In drei Nationen steht die Entscheidungen noch aus. Wild Cards wurden an den Veranstalter Kieler Yacht-Club, den Flensburger Segel-Club, den Bodensee-Yacht-Club Überlingen sowie den Yacht Club de Monaco und der Royal Sydney Yacht Squadron vergeben.

Deutsche Kampagne für das Ocean Race
Zwei Jahrzehnte nach der letzten deutschen Teilnahme und dem Triumph der „Illbruck“ und 20 Jahre nach dem legendären Zieleinlauf vor Kiel sollen beim Rennen um die Welt 2021/22 erstmals wieder die deutschen Farben beim Meeres-Marathon vertreten sein. Starboot-Weltmeister Robert Stanjek als Teamkapitän und Teammanager Jens Kuphal sind die Motoren des Projekts und haben die Strukturen des Offshore Team Germany (OTG) geschaffen, das am nächsten „The Ocean Race“ teilnehmen will.
Mit dem offiziellen Kampagnen-Kick-Off und der Taufe am Freitag, den 21. Juni, in Kiel sowie der Teilnahme am Welcome Race der Kieler Woche am 22. Juni startet Robert Stanjek sein Ocean-Race-Abenteuer. Eine Crew aus internationalen Ozean-Seglern und deutschem Hochsee-Nachwuchs wird den Skipper dabei unterstützen – ganz im Sinne der OTG-Vision, eine neue Generation von deutschen Seglern in die Spitze des Offshore-Segelns zu führen.
Vor zwei Jahren hat das OTG die ehemalige „Acciona“, ein Imoca Open 60 mit hohem Speedpotenzial, erworben – ein Glücksfall für das Team. Um den bewährten Rumpf herum ist in den vergangenen Monaten ein neues Schiff entstanden. Die im Offshore-Bereich erfahrene Werft Trimarine in Lissabon/Portugal hat mit umfangreichen Composite-Arbeiten und -Modifikationen den Rumpf der Yacht auf den aktuellen technischen Stand gebracht und damit fit für die Ozeane gemacht.
Mit der Fertigstellung hat der bisherige Projektmanager Charles Euverte (DMG Mori) die weiteren Arbeiten in die Hände von Joff Brown (Hugo Boss/Lighthouse) gelegt. Er ist für den Neuausbau der Yacht mit Kiel, Mast, Elektrik, Elektronik und Rigging verantwortlich. Dafür ist die Yacht nach Gosport/Südengland überführt worden. „Wir haben für unser Projektmanagement höchst anerkannte Experten gewinnen können, die für absolute Top-Qualität im modernen Yachtbau stehen. Mit Joff Brown arbeiten wir im direkten Umfeld um die britische Segel-Ikone Alex Thomson“, begeistert sich Jens Kuphal am Coup, der mit dem Kauf der Yacht und dem Refit-Management gelungen ist.
Zur Kieler Woche wird nun der offizielle Startschuss gegeben. Ein prestigeträchtiger Ort. Denn in der Historie des seit 1973 ausgetragenen Weltrennens steht das Kieler Finale 2002 immer noch für ein unvergessliches Kapitel deutscher Segelgeschichte. 300.000 Menschen empfingen damals die Flotte, brachten die Förde zum Brodeln. Kiel.Sailing.City zieht daher als starker Partner mit dem Offshore Team Germany an einem Strang. Von Beginn an ist Axel Bauerdorf, Prokurist bei der Kiel-Marketing GmbH, über jede Entwicklung beim OTG informiert. Und Kiel will wieder Etappenort werden, stärkt damit einer deutschen Kampagne für das „The Ocean Race“ den Rücken.
„Wir sind sowohl im direkten und engen Austausch mit den Verantwortlichen vom TOR als auch im engen Dialog mit dem Offshore Team Germany. Für das Rennen ist es enorm wichtig, dass ein deutsches Team an den Start geht, und wir wissen um die Bedeutung eines deutschen Standortes für das Rennen. Es freut uns sehr, dass mit Jens Kuphal und Robert Stanjek zwei Personen das Projekt TOR sehr professionell verfolgen, und ich hoffe, dass wir unseren Beitrag zum Erfolg beitragen können“, sagt Axel Bauerdorf.

Zur Kieler Woche wird nun der offizielle Startschuss gegeben. Ein prestigeträchtiger Ort. Denn in der Historie des seit 1973 ausgetragenen Weltrennens steht das Kieler Finale 2002 immer noch für ein unvergessliches Kapitel deutscher Segelgeschichte. 300.000 Menschen empfingen damals die Flotte, brachten die Förde zum Brodeln. Kiel.Sailing.City zieht daher als starker Partner mit dem Offshore Team Germany an einem Strang. Von Beginn an ist Axel Bauerdorf, Prokurist bei der Kiel-Marketing GmbH, über jede Entwicklung beim OTG informiert. Und Kiel will wieder Etappenort werden, stärkt damit einer deutschen Kampagne für das „The Ocean Race“ den Rücken.
„Wir sind sowohl im direkten und engen Austausch mit den Verantwortlichen vom TOR als auch im engen Dialog mit dem Offshore Team Germany. Für das Rennen ist es enorm wichtig, dass ein deutsches Team an den Start geht, und wir wissen um die Bedeutung eines deutschen Standortes für das Rennen. Es freut uns sehr, dass mit Jens Kuphal und Robert Stanjek zwei Personen das Projekt TOR sehr professionell verfolgen, und ich hoffe, dass wir unseren Beitrag zum Erfolg beitragen können“, sagt Axel Bauerdorf.

Kieler Woche (22. bis 30. Juni):

Teil 1: (22. bis 25. Juni):
Samstag, 22., bis Montag, 24. Juni: Youth Sailing Champions League
Samstag, 22., bis Dienstag, 25. Juni; 505, FD, Laser Rad. (open), 29er, Musto Skiff, 2.4mR, Laser 4.7, Europe, Contender, Foiling Open (inklusive Waszp und Moth)
OK-Europameisterschaft.

Teil 2: (26./27. bis 30. Juni):
Laser Std. M, Laser Rad. W, Finn M, 470 M/W, 49er M, 49erFX W, Nacra17 Mix.
Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Juni: 420er, J/24, J/80 und J/70.

Seebahn:
Samstag, 22. Juni: Rendezvous der Klassiker.
Samstag/Sonntag (22./23. Juni): Welcome Race (ORC Club, Albin Express, Albin Ballad und Multihull). Aalregatta: (Yardstick, OD, Folkeboot).
Samstag, 22. Juni, bis Dienstag, 25. Juni: Kiel-Cup (ORC Int.)
Sonntag (23. Juni): Start des Nord Stream Races (Swan 50)
Mittwoch bis Sonntag (26.-30. Juni): Mixed Doppelhand Offshore (ORC Club).
Donnerstag, 27. Juni: Senatspreis (ORC Club)
Freitag/Samstag,  28./29. Juni: Das Silberne Band (ORC Club).

Fotos: www.segel-bilder.de & LH Kiel/ Bodo Quante
Mehr dazu unter www.kieler-woche.de

Kieler Woche Helferessen 2018

Ein Dankeschön mit regionalen Produkten 

Wenn auch Sie Danke sagen und etwas zum Gelingen des Helfer-Essens beitragen möchten, können Sie Gemüse, Brot, Salatdressing, Schoko-Eis und viele weitere Zutaten online spenden. Weitere Informationen finden Sie hier.