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Regatten

Neues Design für die Kieler Woche 2020

Fünf internationale Büros mit 13 eingereichten Entwürfen waren für das Design 2020 im Rennen. Die Jury entschied sich am 3. September für den Entwurf von Jiri Oplatek aus Basel.

Schon die Einladung ist eine Auszeichnung. Denn der Gestaltungswettbewerb genießt weltweit ein hohes Ansehen, zumal viele Motive mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.

 

Das sagt die Jury: Das Siegerplakat präsentiert sich humorvoll und emotional. Abenteuer, Ausgelassenheit und Freiheit, Begriffe, die die Kieler Woche charakterisieren, stellen sich beim Betrachten ein.

Formal überlagern und ergänzen sich geometrische Flächen zu einem detailreichen Formenspiel. Dieses Spiel schafft eine Vielzahl assoziativer Ebenen, die die Verbindung zwischen der Kieler Woche als Sommerfest und Segelwettbewerb herstellen. Neben der Freibeuter-Assoziation der Gesamterscheinung tauchen sukzessive Segel- und Wellenformen, abstrahierte Bootsklassen aber auch kartografisch Elemente auf.

Diese gestalterische Konzeption stellt formal und inhaltlich einen bisher noch nicht dagewesenen grafischen Ansatz im Kieler-Woche-Design dar. Das Motiv der Kieler Woche 2020 ist ungewöhnlich, humorvoll und selbstbewusst.

 

Die Jury: In der Jury saßen vier Fachjuror*innen, vier Sachjuroren und eine neunte Jurorin aus der Kieler Bevölkerung.

Die Fachgutachter*innen waren Andrew Goldstein vom Karlsruher Designteam 2xGoldstein (ständige Gutachter mit einer Stimme), die Berliner Designerin Ariane Spanier (ständige Gutachterin), Vorjahressieger Daniel Wiesmann sowie Philipp Dornberger (Leiter Kieler-Woche-Büro).

Ihnen saßen als Sachgutachter zur Seite: Hauke Petersen als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Kieler Woche, Sven Christensen als Geschäftsführer der Point of Sailing Marketing GmbH, Dr. Carsten Krage als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kieler Woche Marketing GmbH und Universitätspräsident Prof. Lutz Kipp, Vorsitzender des Kultur- und Wissenschaftssenats der Landeshauptstadt Kiel.

Einen weiteren Sitz in der Jury hatte Tania Apenburg vom Beirat für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Kiel. Das neunte Jurymitglied wechselt jährlich.