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Regatten

Lamay/Willim: Fulminantes Comeback bei 29er-WM mit Platz vier belohnt

Bei der Weltmeisterschaft in Medemblik/Niederlanden (24. bis 30. Juli 2016) legten die beiden Kieler einen fulminanten Endspurt hin, verpassen die Medaille knapp und werden am Ende Vierte von 228 Teams aus der ganzen Welt.

Luke Willim und Gwendal Lamay als WM-Vierte im 29er © Matias Capizzano

Nach 20 Rennen als Vierte eine WM-Medaille verpasst. Darüber könnten sich Gwendal Lamay und Luke Willim (Kieler Yacht-Club) ärgern, doch die Freude über ihr fulminantes Comeback überwiegt. „Wir freuen uns über das großartige Ergebnis, auf das wir unglaublich stolz sind.“

Als 16. sind die beiden in die Gold-Fleet der besten 50 Teams gestartet und liegen nach dem ersten Tag der finalen Rennen auf Platz 25. Fehler der Konkurrenz in den folgenden Rennen und der eiserne Wille des 29er-Duos, die WM standesgemäß zu beenden, sorgten für das Happy-End. „Aufgeben war nie unsere Stärke. Wir haben als Team zusammengehalten. Wir haben allen anderen und – viel wichtiger – uns selbst bewiesen, dass wir mental stark sind, den Willen und die Leidenschaft für den Sport haben, immer 100 Prozent zu geben, egal was passiert.“

Die WM war die letzte 29er-Regatta von Gwendal und Luke. Ab jetzt steigen sie in den olympischen 49er um und wollen dort das Feld aufmischen. Viel Erfolg dabei!

Die Ergebnisse nach der Qualifikation hier und der finalen Fleet-Rennen hier.

Quelle: STG Audi Sailing Team Germany