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Regatten

Knapp verpasst.

Berlin. Am vergangenen Samstag, den 23. Oktober wurde es am letzten Spieltag der Segel-Bundesliga 2021 in Berlin auf dem Wannsee richtig spannend. Das Team um Steuermann Moritz Peitzner hatte Im Laufe des Events noch die Chance den Aufstieg perfekt zu machen. Das Team berichtet:

(c) DSBL / Lars Wehrmann

(c) DSBL / Lars Wehrmann

(c) DSBL / Lars Wehrmann

Am ersten der drei Segeltage des letzten Spieltages in Berlin konnte leider wegen stürmischen Winden bis zu 45kn gar nicht gesegelt werden. Am zweiten Tag erlebten wir den Wannsee ebenfalls von der stürmischen Seite, aber es konnte gesegelt werden. Mit Winden zwischen 17kn bis 34kn war alles dabei und wir konnten uns souverän am Ende des Tages auf dem zweiten Gesamtrang wiederfinden. Das Starkwindtraining und unsere eingespielte Crew um Moritz Peitzner, Noah Piotraschke, Kai Bertallot und Anton Lantzius hat sich ausgezahlt. Den Wannsee von der stürmischen Seite zu erleben hat wirklich Spaß gemacht. Die Wettfahrtleitung hat die Kurse zum Glück nicht so kurz ausgelegt, sodass man gerade auf dem Downwind so richtig in Fahrt gekommen ist.

Am letzten Tag ließ der Wind deutlich nach und die Winddreher mit bis zu 30° nahmen deutlich zu. Leider haben wir es in den ersten Rennen nicht in den Rhythmus geschafft und haben einige Punkte liegengelassen und haben mit den Plätzen 5,5,4,4 unseren zweiten Gesamtplatz natürlich sofort wieder abgegeben. Das hat uns aber nicht daran gehindert, in den letzten beiden Rennen nochmal Vollgas zu geben. Der Aufstieg war noch immer möglich. Wir segelten zum Abschluss die Plätze 1 und 3, sodass wir den Spieltag mit einem sehr guten sechsten Platz abschließen konnten.

Allerdings segelte die Seglervereinigung Itzehoe ebenfalls in den letzten beiden Rennen gute Plätze, sodass sie ihren dritten Platz in Berlin sicherten. Da der KYC und die SVI in der Gesamttabelle vor dem letzten Spieltag punktgleich waren, belegt nun die SVI den vierten und letzten Aufstiegsplatz für die erste Segelbundesliga. Wir schließen die Saison mit einem fünften Gesamtplatz ab und waren anfangs natürlich sehr enttäuscht, dass es so knapp war. Nun blicken wir aber sehr motiviert in die nächste Saison, denn dieses Jahr hat gezeigt, dass wir ganz vorne mitspielen können. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen!