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Ausbildung

Laser Eurocup

Warnemünde. Zur diesjährigen Warnemünder Woche starteten fünf KYC-Segler im Laser Eurocup. Der 16-jährige KYC-Segler Ole Schweckendiek beendete den Eurocup als Erstplatzierter unter den Männern und in der U-Wertung, und auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Ein Punkt trennt den 2020er Deutschen Meister von Platz 1. Magnus und Morten Borchardt berichten:

(c) Constanze Stolz

Mittwoch:
Vom 7. Bis zum 11. 7. fuhren Erik, Larissa, Ole, Morten und ich zum Laser Euro-cup, der im Rahmen der Warnemünder Woche stattfand. Wir reisten dabei bereits einen Tag vor dem Beginn der Rennen an, damit wir nach dem Abla-den schon eine erste Trainingseinheit durchführen konnten, was wir dann auch bei sehr sonnigem Wetter mit wenig, dafür aber sehr drehendem Wind taten. Nach dem Training fuhren wir zu unserer Unterkunft, die ein schönes Haus in der Nähe der Küste war. Während Erik uns am ersten Tag das Abendessen kochte, nutzten wir anderen die Küstennähe und gingen in der Ostsee baden.

Donnerstag:
Der Donnerstag war der erste Regattatag. Als Vorbereitung schmierten wir für die Gruppe Baguettes, die als Mittagessen auf dem Wasser vorgesehen waren, und machten und anschließend mit motivierender Musik auf den Weg zum Hafen. Wie jedes Jahr in Warnemünde gab es allerdings viel Stau beim Aufswasserkommen. Alleine 171 Laser mussten durch einen zwei Meter breiten Durchgang durchgezogen werden. Auf dem Wasser war sehr wenig Wind, was die Rennen interessant machte. Nach den Rennen fuhren wir wieder in unsere Unterkunft und Morten und ich bereiteten ein Abendessen zu.

Freitag:
Freitags gingen wir morgens grundlegend die gleiche Prozedur durch, diesmal allerdings deutlich früher, da wir schon um 7:30 Uhr am Hafen sein mussten, was bedeutete, dass wir um 6 Uhr aufstehen mussten. Dies stellte sich allerdings als sinnfrei heraus, da nach Ankunft Startverschiebung hochgezogen wurde und wir so die zwei Stunden, die wir hätten schlafen können, nun an den Booten verbrachten. Bei den Rennen war erneut sehr wenig Wind, was nur dadurch wieder gut gemacht wurde, dass Ole zum Abendessen grillte.

Samstag:
Samstag war von den Segelbedingungen der herausforderndste Tag zumin-dest für mich. Dadurch, dass zu Beginn des Tages mehr Wind war und sich dadurch eine Welle aufbaute, dieser Wind dann allerdings schnell abnahm, die Welle allerdings stehen blieb, hatten wir nun wenig Wind mit viel Welle. Diese Bedingungen hatten zur Folge, dass dieser Tag zumindest für mich der ergebnistechnisch schlechteste Tag wurde. Dies wurde allerdings durch den Nudelsalat wieder wettgemacht, den Larissa zum Abendessen zubereitete.

Sonntag:
Der nächste Tag begann erneut früh, da wir noch vor den Rennen die Unterkunft räumen mussten. Für diese frühe Aufstehen wurden wir dann mit sehr schönen Bedingungen belohnt: warm und viel Wind. Das erlaubte es uns noch zwei schöne letzte Rennen durchzuführen. Danach hieß es dann aufladen und nach der Siegerehrung nach Hause fahren.
Am Ende landeten im Radial Ole auf Platz 2, ich auf Platz 23, Larissa auf Platz 47 und Erik auf Platz 71 von 77. Im 4.7 landete Morten auf Platz 32 von 61. Alles in allem war die Regatta eine tolle Erfahrung nach längerer Zeit wieder Rennen in einem großen Feld zu fahren, was eine tolle Vorbereitung auf die kommende Regatta in Italien darstellt.

Magnus (und Morten) Borchardt