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SG-Absegeln auf der SY Alfried 2018

Pünktlich um 11 Uhr legten wir am Samstag, den 6. Oktober in Düsternbrook ab.

Wir sind: Skipper: Christoph Jahn mit Crew: Güde Horn, Edda Pelzer, Catharina Prien und Friederike Lennartz.

Bei blauem Himmel, Sonnenschein und kaum Wind sichteten wir als erstes, Höhe Seebar, einen Seehund. SY Aegir war schon unter Segel ausgelaufen und die SY Arndt machte sich auch bereit.

 

SY Arndt und SY Aegir

Die kleine Meise

Seenebel

Schleimünde

Alfried-Crew

Ab Strande schlossen sich Ulf mit Crew und Regine ebenfalls mit eigener Crew dem Geschwader an. Mit guter Stimmung erreichte wir Kleverberg und mussten dann aber feststellen, dass Seenebel aufzog. Zwischen der SY Aegir und der SY Alfried begrüßten uns drei Schweinswale. Die SY Arndt ward nicht mehr gesehen.

Inzwischen mussten wir den Jockel anschmeißen, da der Wind gänzlich einschlief. Der Seenebel zog sich immer mehr zu, sodass Friederike eifrig ins Nebelhorn blies (langer Ton unter Motor). Das Sperrgebiet passierten wir backbord (oberhalb). Mit viel Mühe haben wir die Tonnen gesichtet. Adlerauge Catha erspähte diese rechtzeitig.

Arndt, Aegir und die anderen Boote gingen im Nebel unter. Eine skurrile Stimmung machte sich breit. Das konnte uns aber die gute Laune an Bord nicht verderben. Trotz Nebel im Sonnenschein begrüßte uns eine kleine Meise. Diese verspeiste kleine Insekten, die wir bei Flaute an Bord hatten. Die kleine Meise blieb eine ganze Weile und wurde inzwischen auch auf der SY Arndt gesichtet, so wurde uns später berichtet.

Ein Fischerboot zeigte uns an, dass die Schleieinfahrt nicht mehr weit weg sein kann. Mit einem beherzten Manöver schossen wir aus dem Nebel direkt auf den Leuchtturm von Schleimünde. Bis Kappeln blieb der hartnäckige Seenebel bei uns. Zu unserem erstaunen, mussten wir feststellen, dass wir an diesem Tag „first ship home“ waren (klein, aber oho). Schnell fanden wir einen Liegeplatz und sahen den Rest der SG-Flotte einlaufen. Um halb sieben saßen wir mit 25 Leuten im „Cameo“ am Hafen. Nach leckerer Pizza haben wir den Abend auf der SY Arndt gemeinsam ausklingen lassen.

Am Sonntag nach einem hervorragenden Frühstück im „Café alte Schmiede“ (sehr empfehlenswert– unbedingt vorher reservieren) legten wir um 11:30 Uhr mit Sonnenschein und blauem Himmel als letztes SG-Boot ab. Mit Nordwind ging es ab der Schleimündung unter Spi gen Heimat. Hinter dem Sperrgebiet kämpften wir mit dem vertwisteten Spi. Mit viel Mühe gelang es dem eingespieltem Team Friederike und Christoph den Spi zu bergen. Da der Wind merklich nachlies, liefen wir unter Motor in die Kieler Förde ein.

Dieser sonnige Tag lässt uns wehmütig auf diese tolle Segel-Saison zurück blicken. Schweren Herzens wird dieser letzte aktive Segeltag sogleich Startschuss für die bevorstehende Winterarbeit sein.

 

Text: Gemeinschaftsproduktion Alfried Crew

Fotos: Güde Horn, Christoph Jahn, Friederike Lennartz, Edda Pelzer

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