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Der Höllenhund ist wieder da

Nach einer langen Abstinenz ist das Team um Martin Maschnitza wieder auf der Regattabahn. Nach einer langen Vorbereitungszeit im Winter und den Trainings im Frühjahr, startete die J24-Saison wieder. Vieles ist neu im Vergleich zur letzten Höllenhund-Regattasaison. Dies betrifft in erster Line auch die Crew.

„Der Mix aus jungen neuen und alten eingesessen J24-Seglern funktioniert nicht schlecht“, so Philipp Mann. Aus der 2014-er Crew weiter dabei sind Eigner und Steuermann Martin Maschnitza und Spitrimmer Lars Stüpnagel. Neu an Bord sind die Yachtschüler Tom Wehde auf dem Vorschiff und  Philipp Mann als Taktiker.
Die neue Crew der J24 Höllenhund reloaded ist spontan entstanden. „ Als der Eigner Martin gefragt hat, ob ich mitsegeln möchte, hab ich nicht lange gezögert und direkt zugesagt.“ so Philipp. „Mit Tom arbeite ich beruflich, wie auch in der Yachtschule viel zusammen. Da hab ich ihm von dem Projekt berichtet und ihn direkt von der Saisonplanung überzeugen können.“ 

Im Frühjahr ging es dann endlich los. Nach zahlreichen Wochenend-Trainings und Mittwochsregatten war es an der Zeit, sich im Feld zu testen. Die anspruchsvolle J24-Klasse ist mit einer recht großen Flotte von 28 Booten bei der Kieler Woche angetreten. In der Klasse findet man von jungen Nachwuchsteams bis zu Profiteams alles. Die Bedingungen waren recht schwierig. Am ersten Tag ist mit dem ersten Start um 13:00 Uhr ein kurioses Rennen gestartet. Zunächst ist es am Start mit 10-14 Knoten losgegangen und endete mit 20-25 Knoten Sturm und Rennabbruch. Die Mannschaft blieb zum Glück trocken.
Am zweiten und dritten Tag mussten die Rennen durchgezogen werden, da am ersten Tag nicht mehr gesegelt wurde. Probleme gab es während der gesamten Serie mit dem Wetter. Die Suche nach der richtigen Seite und dem perfekten Wind war am 2. und 3. Tag mehr ein Topfschlagen. Als das Team eingespielt war und sich von Tag zu Tag verbesserte, rückten sie von einem zwischenzeitlich 23. Platz auf den 19. Platz im Gesamtergebnis vor und ließen damit auch wirklich erfahrene Crews hinter sich. Philipp Mann war von der Lernkurve erfreut: „ Man merkt dass wir uns von Tag zu Tag verbessert haben. Wir konnten auch zeigen, dass wir gegen gute bestehende Teams auch mitspielen können. Die Kieler Woche war für uns auch ein Trainingsevent für die bevorstehende Europameisterschaft in Flensburg und hat uns noch mal gezeigt an welchen Punkten wir besser werden müssen.“ Die stehen Ende Juli bevor. „Unser Ziel ist klar! Die Top 15 sind anvisiert. Es werden gute Teams aus ganz Europa kommen und keinen Punkt verschenken“, so Martin Maschnitza.

Mehr vom Höllenhund im Secret Sailing- Video

Text: Secretsailing Media

Fotos ©  Secretsailing

 

 

Kieler Yacht-Club e.V.

Mit dem bereits von den Gründern 1887 formulierten Ziel, „die Freude am Segeln zu mehren“, steht der Kieler Yacht-Club für eine lange Tradition im Regattasegeln auf höchstem sportlichem Niveau und im anspruchsvollen Fahrtensegeln. Tradition und Zukunft des Segelsports bestimmen das HandeIn im Club. Schwerpunkte der Arbeit des KYC sind die seglerische Ausbildung Jugendlicher und Erwachsener sowie die Organisation hochrangiger Regatta-Veranstaltungen wie der Kieler Woche, MAIOR, YES sowie Welt- und Europameisterschaften in verschiedenen Klassen.

Mit rund 1.400 Mitgliedern ist der Kieler Yacht-Club einer der größten und mit seiner Gründung im Jahr 1887 einer der geschichtsträchtigsten Segelvereine Deutschlands. Zu den Mitgliedern des KYC zählen mehrere Welt- und Europameister und Olympiamedaillengewinner in unterschiedlichen Segelklassen.