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Kiel. Unser Team im Nacra 17 für die olympischen Spiele in Enoshima, Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer, sendet Grüße aus dem Training:

(c) Felix Diemer

Liebe Clubkolleg*innen,

Nach über einhundert Tagen mit wenigen Unterbrechungen auf der Kanaren Insel Lanzarote waren wir dieses Jahr seit vielen Jahren erstmals wieder über Ostern in Norddeutschland. Normalerweise würden wir diesen März-Rückblick aus dem Trainingslager auf Mallorca in Vorfreude auf die Princess Sofia Regatta schreiben. Dieses Jahr hingegen ist diese, wie auch die eigentlich im Juni geplante Kieler Woche, in den September 2021 verlegt worden. Daher ist es möglich, dass wir letzte Woche auf Lanzarote die letzte „offizielle“ Regatta (die keine Coaches-Regatta ist) bis zum Sommer gesegelt sind.
Die Lanzarote International Regatta wurde Ende März von der Marina Rubicon für 49er, 49erFX und Nacra17 veranstaltet und diente als letzter Olympia-Nationenticket-Qualifier für diese drei Klassen. Neben gut besetzten 49er-Feldern gingen im Nacra rund 20 Teams aus vielen Nationen an den Start, im Kampf um den letzten olympischen Startplatz für europäische Länder und das letzte bisschen Momentum, das einen noch einmal in die letzten Wochen der direkten Vorbereitung auf Tokio kicken könnte. Dieser Kick hat auch uns erreicht, denn mit einer sehr konstanten Performance an den insgesamt sechs Regattatagen beendeten wir die Regatta auf dem Treppchen mit wenig Abstand auf die erstplatzierten Spanier und bewiesener Konkurrenzfähigkeit gegen die Flotte auf Platz zwei. Die Kieler Nachrichten berichten.

Jetzt wird es spannend!
Ab Ende April lockt es die Lanzarote-Gang nach Santander, dem nordspanischen Segel-Mekka, wo wir noch ein letztes Mal Wind und Welle trainieren und an unserem Gesamtpaket arbeiten können. Nach über einem Jahr des Abgeschottet-Seins treffen wir dort auf unsere Mitbewerber aus Australien, Neuseeland und den USA für ein lang ersehntes Kräftemessen. Außerdem trainiert eine weitere Gruppe mit Top-Teams aus England, Argentinien und Italien seit Herbst 2020 in Italien, von der wir keinerlei Einschätzungen des aktuellen Leistungspotenzials haben! 
Es bleibt abzuwarten, wie gut unser Trainingsfortschritt gegen die andere Hälfte der weltweiten Spitze aussieht. Fest steht, dass keines dieser genannten Teams „auf der faulen Haut saß“ und die ersten Tage im April bereits sehr aufschlussreich sein werden. Die Marschroute ist eindeutig, wir geben einfach weiter Gas!

Viele Grüße
Paul und Alica