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YES 2017: Sonne, Wind und super Segeltage

Maru Scheel, die mit ihrer Vorschoterin Freya Feilcke bei der YES-Regatta im 29er auf den 12. Rang unter 52 Teams segelten, berichtet.

 

Maru & Freya

Der SVSH-Landeskader

Insgesamt kämpften 52 Teams, um den Titel der YES-Regatta. Die drei Tage (Samstag, Sonntag und Pfingstmontag) hatten wir gute Bedingungen. Samstag wenig Wind und Sonne, jedoch mussten wir auf Grund einer Gewitterwarnung, nach zwei Rennen in den Hafen fahren. Sonntag hat uns das gute Wetter zu Anfang etwas im Stich gelassen, als es aber dann um 10 auf Wasser ging hörte es auf zu regnen und es kann schließlich die Sonne raus und mit ihr nahm der Wind auch stetig zu, so dass wir später mit sehr viel Wind zu kämpfen hatten. Am Montag hatten wir erneut Glück, die Sonne schien und der Wind wehte mit mittlerer Stärke aus Westen, was wie an den anderen Tagen böigen und vor allem sehr drehenden Wind mit sich brachte.

Unsere Trainingsgruppe des SVSH (Joram+Jaarne; Tobi+Bendix; Friederike+Berit, Lisa+ Eva; Ben+Carolina; Maru+Freya), welche vom Landestrainer Patrick Böhmer trainiert und betreut wird, hatte sich gut im wöchentlichen Training auf die Regatta vorbereitet. Außerdem hatten wir über Himmelfahrt ein Kooperationstraining mit den bayrischen Teams, welche von Mark Schulz trainiert werden, und den Neueinsteigern des KYC, die auch fleißig mit trainierten. So sind wir jeden Nachmittag alle zusammen Wettfahrten gegeneinander gesegelt, vormittags waren die Gruppen jedoch getrennt. Alle zusammen ergaben wir ca. 25 Teams und konnten somit wettkampfnahe Situationen herstellen, die uns nicht nur am Start sondern auch an den Tonnen- und Gate-Annäherungen eine erneute Wiederholung und ein Gefühl der Sicherheit boten.

Die vier Trainingstage haben sich in den Ergebnissen ausgezahlt, denn durch das Training konnten  wir die zum Teil neu erlernte oder die zumindest optimierten technischen Fähigkeiten unter schönen Segelbedingungen anwenden und unter Beweis stellen. Insgesamt hatten wir ein sehr gutes Gruppen Ergebnis. Freya (WuW) und ich (Maru (KYC)) lagen nach der letzten Wettfahrt zuerst auf dem sechsten Platzt, womit wir zweit bestes deutsches Team und bestes Mädchenteam gewesen wären. Leider blieb diese Freude nicht von langer Dauer, denn kurz nach dem erblicken der Platzierung mussten wir in eine Protestverhandlung. Wir verloren nicht nur die Verhandlung sondern damit auch unseren hart ersegelten Platz und wurden letztendlich nur noch 12. Die Enttäuschung war groß, da es nicht an unseren seglerischen Fähigkeiten scheiterte, sondern eine uneindeutige Startsituation zu einer Disqualifizierung in der 8. Wettfahrt führte.  Jaarne Kreebs (KYC) welcher, aufgrund einer Verletzung von Joram (SCE), mit Paul Pietzcker(BYC) segelte erreichten den 5. Platzt, somit bestes deutsches Team. Friederike Larsen (KYC) und Berit Bellin (KYC) (zuvor 9 Platz.) landetet wegen unseres DSQ auf dem 6. Platzt; Ben Heinrich (KYC) und Carolina Horlbeck (LYC) beendeten die Regatta mit dem 7. Platzt; und Tobias Matern (FSC) und Bendix Hempel (KYC) erreichten den 8. Platzt. Lisa Rausch (WuW) und Eva Becker (KYC) ersegelten den 14. Platz. Insgesamt ein sehr gutes Teamergebnis. Die Regatta hat, trotz unserem nicht ganz so schönen Abschluss sehr viel Spaß gemach und wir freuen uns nun auf die Kieler-Woche.

SVSH-Landeskader

Maru und Freya