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Um Haaresbreite

„Draußen erwartet uns eine Wundertüte.“ KYC-Seglerin Anna Barth hatte es von Anfang an im Gefühl, dass dies ein schwerer Tag werden würde. Den ganzen Vormittag mussten die 29 Crews in der Affenhitze von Valencia warten. Wer konnte, suchte sich einen Platz im Schatten.

(c) Pep Portas/ RCNV

Die drei 29er Teams vom KYC hatten heute morgen gute Aussichten, noch in die Goldflotte der besten 40 29er Teams der Welt zu kommen. 190 Mannschaften sind bei der kurzfristig von Aarhus nach Spanien verlegten Meisterschaft angetreten. Draußen war es dann „mehr als schwierig“, so die Kieler Teams. Schwacher Ostwind, dazu eine große Dünung, gerade für schwere Crews ist das schwierig, dann Fahrt aufzunehmen. Am Ende war das Ergebnis denkbar knapp: Matti Balzereit und Lisander Zeiske sind als 38. gerade eben noch in der Goldflotte, Per Schwall und Simon Schmidt als 41. so gerade eben nicht mehr. Besonders ärgerlich: sie sind punktgleich mit dem 40. Auch Anna Barth und Alva Feilcke konnten ihr Ziel Goldflotte als 45. nicht ganz erreichen. Dafür sind sie aber das beste deutsche Mädchenteam und hätten so im Moment das Ticket für die ISAF-Worlds im November im Oman gelöst. Aber noch kommen drei Tage mit spannenden Rennen vor Valencia, wo sich noch viel bewegen kann.

Text: Andreas Schmidt