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Treppchenranking zum Fest

Vendée Globe. Pünktlich zu Weihnachten segelt sich KYC-Mitglied Boris Herrmann erstmals auf Platz drei im Ranking der Solo-Nonstop-Regatta um die Welt. Was für ein Geschenk!

Bereits vor einigen Tagen hatte der erste deutsche Teilnehmer der Regatta den vierten Rang erkämpft und ihn während einer schwierigen Flautenphase erfolgreich verteidigt. Zum Sonnenaufgang des 47. Regatta-Tags rückte Boris Herrmann nun erstmals während des Rennens auf einen Podiumsplatz vor. Mit 17 Knoten Geschwindigkeit war „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“ durch die Nacht gerauscht, die Windbedingungen sind derzeit ideal für die Yacht, und Herrmann setzt darauf, seinen Vorsprung zur Verfolgergruppe zu halten.
Trotz Rennmodus konnte auch Herrmann zwischendurch Weihnachten feiern. Seine Familie, Freunde und Teammitglieder hatten ihm einen gut zweistündigen Podcast geschickt, mit Grüßen und Wünschen aus aller Welt. Unter Deck leuchtete eine kleine Lichterkette, draußen setzte er eine Weihnachtsmann-Mütze auf, filmte sich und sein Festmahl – und das Boot von Jean Le Cam, der 1,5 Seemeilen hinter ihm segelt.
„Unfassbar!“, sagte Herrmann. „Die Erde halb umsegelt und nun auf Platz drei. Davon habe ich noch nicht mal geträumt! Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, besonders für all jene, die so viel Engagement in dieses Projekt gesteckt haben. Ich grüße euch alle und schicke einen großen Dank an die Malizia-Seaexplorer Familie.“
Das Rennen ist noch längst nicht vorbei, gut 40 Prozent der Gesamtstrecke liegen noch vor der Spitzengruppe. Aber mit seinem kontinuierlichen Vorrücken bis auf Platz drei ist Boris Herrmann bereits ein großartiger Erfolg gelungen.

Mehr zur Regatta gibt es auf der Vendée Globe Website Ranking & Tracking sowie auf Youtube bei Vendée Globe TV.
Mehr zu Boris Herrmann gibt es auf der Webseite https://www.borisherrmannracing.com/, Youtube, Facebook und Instagram (@borisherrmanracing).
Weitere aktuelle Berichte gibt es online bei der Yacht und im Segelreporter. Im Float Magazin kommentiert der Kieler Metereologe Sebastian Wache das Vendée Globe-Wetter.