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Platz 7 im Vendée Arctique für Boris Herrmann

KYC-Mitglied Boris Herrmann hat die Generalprobe zur Weltumseglung Vendée Globe hervorragend bestanden und das Rennen Vendée Arctique am 15 Juli 2020 um 1:12 als siebter erfolgreich beendet. Seine Top-Platzierung hat sich der Skipper der „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“ hart erkämpft.

Der 39-Jährige hatte das Rennen am Freitag (10. Juli) einen Tag lang angeführt, bevor ihn ein technisches Problem am Großsegel zunächst auf Platz 8 zurückfallen ließ.
"Das Rennen war für mich ein sehr guter Test für das Vendée Globe. Ich bin sehr glücklich, dass ich an diesem Rennen teilnehmen konnte und bin der IMOCA-Klasse und der Organisation für ihren enormen Einsatz sehr dankbar. Das Rennen hat mir mehr Vertrauen in das Boot gegeben, da ich – abgesehen von dem gebrochenen Großsegelschloss – keine weiteren größeren Schwierigkeiten hatte. Das Boot läuft gut, mir geht es gut und ich bin glücklich. Ich könnte morgen ins Vendée Globe starten, wenn ich müsste", sagte Boris.
Nach dem dramatischen Bruch seines Großsegelschlosses weigerte sich Boris aufzugeben. Er überstand einen Renntag mit behelfsmäßiger Reparatur. Es gelang ihm sogar, das Segel bis zum zweiten Reff wieder hochzuziehen und das Rennen mit imposanter Leistung fortzusetzen. Herrmanns Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt, denn der deutsche Solosegler hatte sich bereits am Dienstagmorgen mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 Knoten und trotz der Schwierigkeiten mit dem Großsegel wieder auf Platz 6 vorgekämpft. Damit konnte er Fans und Beobachtern seine Segelkunst demonstrieren und zeigen, dass mit ihm und seiner Imoca-Yacht in neuer Konfiguration im Vendée Globe zu rechnen sein wird.

Quelle: borisherrmannracing