Navigation und Service

Aktuelles

Farr40 „Struntje light“ Zweiter bei den Nordamerikanischen Meisterschaften

Skipper Dr. Wolfgang Schäfer vom Kieler Yacht-Club und seine Crew lassen bei den Rolex North Americans die italienische „Enfant Terrible“ hinter sich und müssen sich nur dem Chicagoer Star-Architekten Helmut Jahn mit seiner „Flash Gordon 6“ geschlagen geben.

Das Feld der Farr40 vor Santa Barbara (Foto: Sara Proctor)

Auf der Kante: "Struntje light" (Foto: Sara Proctor)

Hochspannung an Board der "Struntje light" (Foto: Sharon Green)

Am letzten Renntag frischte der Wind langsam von 6 auf 12 Knoten auf. Vor sensationeller Kulisse der Santa Ynez Mountains bei Santa Barbara ging es noch einmal spannend zur Sache: Die „Flash Gordon 6“ führte mit 31 Punkten vor „Enfant Terrible“ mit 34 Punkten, knapp gefolgt von der „Struntje light“ mit 36 Punkten.

Am Ende gewann die „Flash Gordon 6“ mit vier Punkten Vorsprung. Schäfers „Struntje light“ konnte der „Enfant Terrible“ im letzten Rennen noch vier Punkte abnehmen und sich an ihr vorbei auf den zweiten Platz im Gesamtklassement schieben.

„Dieser Wettbewerb ist hervorragend“, kommentierte Schäfer. „Wir lieben es jedes Mal hier in Kalifornien zu segeln. Es ist für uns die vierte Regatta hier und wir werden in ein paar Wochen wieder herkommen, um bei den Weltmeisterschaften in Long Beach anzutreten. Die Rennen der Rolex Serie sind ein Muss. Das Niveau in dieser Klasse ist extrem hoch. Wenn man sich hier umschaut, sieht man das Who is Who der Taktiker. Hier treten die Besten gegeneinander an und keiner ist hier leicht zu schlagen.“

Taktiker auf Schäfers „Struntje light“ ist Francesco Bruni. Der America’s Cup-Veteran und erfahrene Match Racer segelte vor Santa Barbara erst die zweite Regatta mit Schaefer, der noch viel Potential sieht: „Da ist noch mehr drin. Es gibt noch einiges, was wir verbessern können. Insbesondere die Kommunikation an Board, denn die macht 50 Prozent des Erfolges aus. Es reicht nicht, wenn dein Taktiker eine gute Idee hat, er muss sie auch kommunizieren können und sicher sein, dass die Crew sie auch umsetzt. Und zwar schnell. Das ist entscheidend.“

Wir dürfen also gespannt sein, wenn es im September zu den ROLEX Farr40 Worlds nach Long Beach geht.