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Ein letztes Mal im Opti

Arthur Kahrs aus der J&R berichtet zur Dänischen Meisterschaft in Horsens am 14. und 15. September: „Titus, Frederick, Leif, Max und ich haben mit unserem Trainer Kai an der Opti A-Regatta teilgenommen. Wie üblich sind viele schon am Freitag angereist, so auch wir.

Dies war auch sinnvoll, da sehr viele Boote vor Ort waren, da nicht nur Optis sondern auch weitere Bootsklassen gestartet sind. Auch für die Opti-A-Klasse waren 100 Boote gemeldet.
Am Samstag, nach der Teambesprechung, ging es um 10:00 Uhr bei moderaten vier Beaufort mit starken Böen aus West, die parallel zum Fjord zogen, aufs Wasser. Da das Regattagebiet sehr weit vom Hafen entfernt war, hatten wir uns, zusätzlich zu den drehenden Böen, auf eine sehr kurze und steile Welle einzustellen. Die Kurse waren außergewöhnlich lang; um so erfreulicher war die Disziplin der Teilnehmer. Es gab bei vier Wettfahren (wie gesagt 100 Boote) nur 8 Starts; und darunter nur einen Abbruch wegen Frühstartern. Das hatten wir schon anders erlebt.
Nach anspruchsvollen und anstrengenden Wettfahrten und sechs Stunden auf dem Wasser waren wir wieder an Land.
Am Abend sind wir alle zusammen Pizza essen gegangen. Die Windvorhersage für den nächsten Tag versprach einen deutliche Windzunahme auf sechs bis acht Beaufort. Beim Rausfahren am nächsten Tag war der Wind noch nicht so stark, aber rechtzeitig zum ersten Start blies er mit sieben Beaufort und wieder mit starken Böen. Die Wellen hatten sich noch steiler und höher aufgebaut. Kai riet nachdrücklich zu möglichst flachem Trimm.
Leider gab es diesmal viele Frühstarts und Startverschiebungen wegen zu starker Böen. Der Wettfahrtleitung gelang es meistens, die Starts in die schwächeren Windphasen (sechs bis sieben Beaufort) zu legen. Diese Phasen waren allerdings kurz, sodass wir während der Wettfahrten dann doch mit bis zu acht Beaufort zu kämpfen hatten. Keinem Segler ist es gelungen konstant hoch am Wind zu fahren.
Mittlerweile waren alle anderen Klassenregatten (Feva, 29er, Laser Radial, -Standard und - 4.7, Europe und Opti B) abgebrochen worden und die Segler und Teamboote im Hafen.Auch bei unserer Wettfahrt mussten viele Boote aufgeben, aber das Rennen wurde nicht abgebrochen. Die Dänen sind hart im Nehmen und trotzdem waren es zum Start der zweiten Wettfahrt nur noch ca. 50 Boote, von denen wiederum diverse während des Rennens aufgeben mussten. Ab der ersten Kreuz, nachdem die ersten die Luvtonne gerundet hatten, stand der Wind nun permanent auf acht Beaufort. Die ersten fünf Boote machten, um das Kenterrisiko zu verringern und ihre Platzierung zu sichern, auf dem Vorwindkurs nur noch Q-Wenden und nur die Boote bis zum 25. Platz schafften es, unter dem Zeitlimit das Ziel zu überqueren.
Respekt für alle, die das Rennen zu Ende gesegelt sind. Bei diesen Bedingungen musste jeder und jede sein und ihr Bestes geben. Einige sind sicher auch über sich hinausgewachsen.

Ein großes Dankeschön geht an Kai für seine Betreuung auf dem Wasser und an Land.

Dies war meine endgültig letzte und auf jeden Fall härteste Optiregatta und ich freue mich sehr über den 10 Platz. Ich bedanke mich bei Kai und ebenfalls bei allen weiteren Trainern und Trainerinnen für die tolle Optizeit.

Euer Arthur Kahrs

Fotos (c) Christine Wolff/ Kai Bertalot