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29er Welt-Top Ten zum Schluss

Neues aus dem Performance Team: Mussanah. Bei den Jugend-Weltmeisterschaften auf dem arabischen Meer vor dem Sultanat Oman haben unsere Seglerinnen Anna Barth und Alva Feilcke (beide 17) souverän die Top Ten unter den besten Nachwuchssegler*innen der Welt im 29er verteidigt. Sie berichten:

(c) Lloyd Images/ Oman Sail

(c) Lloyd Images/ Oman Sail

Zusammen mit dem deutschen Team, das aus insgesamt 13 Seglern und unserem Trainer Thomas Berg sowie Franzi Goltz und Jan Hauke Erichsen bestand, durften wir in den Oman zu den Youth Worlds Championships fahren.
Bereits in den Wochen vorher haben wir uns intensiv auf das Event vorbereitet. Dies beinhaltete meteorologische Analysen und Gespräche mit erfahrenen Seglern wie Alica Stuhlemmer, die kurz vor uns auf dem Golf von Oman erfolgreich eine Weltmeisterschaft gesegelt ist. Außerdem haben wir uns natürlich damit beschäftigt, wie wir uns in einem muslimischen Land im Nahen Osten als Mädchen kleiden und verhalten sollen, um die Ansichten der Einheimischen zu respektieren.
Für unsere 10 Tage Aufenthalt, wohnten wir zusammen mit allen Seglern aus insgesamt mehr als 60 Nationen in einem großen Resort, welches top ausgestattet war und direkt am Hafen lag. Leider hatten wir vor Ort nicht viel Trainingszeit auf dem Wasser, um uns an die Bedingungen zu gewöhnen. Die Charterboote gab es nämlich erst zwei Tage vor dem ersten Wettfahrttag. Nichtsdestotrotz reisten wir mit dem deutschen Team schon einige Tage vorher an und hatten so Zeit, uns an die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. Aus dem kalten Schneeregen in Deutschland kommend waren die über 25 Grad und Sonnenschein ein wahrer Segen. Dieses Wetter machte täglich einen thermischen Wind möglich, der jedoch 10 Knoten nie überschritt.
Voll motiviert starteten wir in die Rennen und sogar eine Disqualifikation durch einen Protest am ersten Tag konnte uns nicht unterkriegen. Am zweiten Tag segelten wir in die Top drei vor. Dies bedeutete, dass wir am dritten Tag mit dem roten Leibchen segeln durften, was natürlich eine große Ehre ist. Wir haben uns vorher nie wirklich “zu schwer” für den 29er gefühlt, jedoch wurde ziemlich schnell klar, dass die meisten anderen Crews einige Kilo weniger auf der Kante hatten und diese Unterschiede waren im Speed-Vergleich bei dem wenigen Wind deutlich zu spüren. So konnten wir den dritten Platz nicht halten und rutschten auf den siebten Platz, den wir bis zum Ende verteidigten.

Wir haben wertvolle Erfahrungen gemacht und einige neue internationale Kontakte geknüpft, von denen wir sicher ein paar in unserer weiteren Laufbahn wieder treffen werden. Sehr zufrieden mit unserem Top-Ten Ergebnis als rundes Ende unserer erfolgreichen 29er Zeit, freuen wir uns nun auf ein neues Kapitel im 49erFX.

Wir wünschen allen schöne Feiertage und bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung!

Anna und Alva