Mit 21 unter KYC-Stander segelnden Yachten auf der Teilnehmerliste zeichnete sich schon früh eine gute Beteiligung am diesjährigen Absegeln ab. Und das, obschon es entgegen jahrzehntelanger Gewohnheit diesmal nicht um die Wurst nach Eckernförde gehen sollte. Hintergrund der abweichenden Planung war eine Gegeneinladung an den SCE, der uns im vergangenen Jahr als Gäste der eigenen Saisonschlussveranstaltung willkommen geheißen hatte.
Damit stand fest, dass nach dem gemeinsamen Segeln der Strander Hafen angelaufen werden soll, wo nunmehr wir die Eckernförder zu Gast willkommen heißen würden.
Allein, das Clubhaus war am auserwählten Samstag, den 19. September schon ausgebucht. Daher entschied der Fahrtenausschuss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Und so wurde die große Halle kurzerhand mit Festzeltgarnituren für rund 100 Personen zum stimmungsvollen Veranstaltungslokal umgewidmet.
Bevor das jedoch bevölkert werden sollte, galt es, den angesagten Südwestwind mit seinen prognostizierten Böen von mehr als 6 auf dem Wasser abzuwettern. Immerhin elf der gelisteten Teilnehmeryachten fanden sich mit kleinen Segeln um 13 Uhr an Kleverberg Ost ein und nahmen die Herausforderung an, nach drei langen Tönen auf den Kurs der Geschwaderfahrt in die Förde zu gehen.
Auf dem Weg in die Före galt es, aufzukreuzen. Dabei nahm die Welle stetig ab, der Verkehr dafür zu. Doch der für die Böenspitzen angesagte Wind hielt sogar stetig durch, und so hatten die Teilnehmer sichtlich Spaß.
Zurück in Strande bot sich dann ein tolles Bild, denn die Feierlichkeiten im Heimathafen lockten zahlreiche Clubmitglieder an. Und auch die Eckernförder Besatzungen wurden zahlreich von Zugereisten unterstützt, so dass sämtliche Plätze belegt wurden. Und das bis in die späten Abendstunden.
Um die Wurst ging es übrigens doch. Jede teilnehmende Crew wurde von den beiden Organisatoren Antje Brandenburg und Heimer Kramer gewürdigt und erhielt mindestens eine der von Marten Freund gestifteten Holsteiner Mettwürste.
Text: Lasse Johannsen