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EU-Silberner Schluss für den „Junioren“ Ole Schweckendiek

Split/Kiel. Nach U21-WM-Gold im Sommer hat Ole Schweckendiek dieses Jahr erneut den U21-Vize-Europameistertitel im Ilca7 geholt. Damit ersegelt er die sechste große internationale Medaille in vier Jahren (vier WM-Titel in U19 und U21, zwei Vize-EM-Titel.)

© Thom Touw/ EURILCA

„Den Juniorenbereich so abzuschließen, fühlt sich gut an“, so der 20-Jährige im Interview mit den Kieler Nachrichten. 2025 war für den Kieler ein Übergangsjahr, in dem er parallel in der Junioren- und Seniorenwertung angetreten ist, so bei der Trofeo Princesa Sofía und der WM. „Mit den Plätzen 21 und 24 hatte ich einen guten Einstand – daran möchte ich im nächsten Jahr anknüpfen“, sagte Ole.
Als amtierender Weltmeister startete er in Split als Favorit. Er reiste erst wenige Tage vorher an, hatte sich auf ein Leichtwindrevier vorbereitet. Der Wind blies unerwartet stark. Das Feld der 156 Ilca7-Segler hatte mit starken Winden und kräftigem Wellengang zu kämpfen. Konstanter Speed statt Taktik und geschicktes Aussegeln von Winddrehern waren gefragt. Ole performte: „Besonders auf dem Vorwind war ich schnell.“ Eine konstante Serie in den jeweils sechs Quali- und Finalrennen führte den Kieler erneut auf das Podium.
Moritz Klingenberg sieht in dieser Saison Oles Disziplin, Willensstärke und Talent bestätigt: „Der große Unterschied zu den Vorjahren war, dass er als Medaillenfavorit gestartet ist. Aus meiner Sicht war das Oles stärkste Saison. Hut ab“, sagte der Leiter des Segel-Bundesstützpunktes in Kiel im KN-Interview.
Auch Tom Struve segelte in die Gold-Flotte, beendete die EM auf Platz 76. In der Silberflotte platzierten sich Morten Borchardt auf Rang neun und Till Heimann auf Platz 25.

Text: Carina Wegner
Bilder: © Thom Touw/ EURILCA

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