Erneuter Sieg Nahid und Roland Gäbler
11.08.09
Allerdings waren die Regatta-Kurse diesmal sehr kurz ausgelegt. Das führte zu engen Positionskämpfe und Wechseln im Feld der 14 Boote. Der Wind setzte zeitweilig auch sehr willkürlich ein und war schwer einzuschätzen. Das war schon sehr nerven aufreibend. Dabei den Überblick zu behalten war eine Herausforderung.
Doch mit jedem Segelmanöver mehr kommt auch die Routine ins Schiff. Gerade bei leichten Winden müssen die Segel mit sehr viel Gefühl getrimmt werden.
Für Vorschoterin Nahid ein anstrengender Job. Denn auch bei den leichten Winden geht es darum den Luv-Rumpf des Tornados auf den Raumen Kursen unter Gennacker zum Fliegen zu bringen. Nur so segelt man am schnellsten.
Ein Gewitter am Sonntag Nachmittag verhinderte weitere Rennen. Aber wir konnten froh sein, das bei dieser Wetterlage überhaupt Rennen möglich waren.
Nun fiebern wir den Deutschen Meisterschaften auf der Alster entgegen. Als Team J.J. Darboven wollen wir auch dort unser bestes geben. Doch mit 22 Tornado Teams wird es richtig eng auf der Außenalster. Die Winde drehen im Zentrum der Stadt Hamburg deutlich mehr als anderswo. Es wird eine besondere sportliche Herausforderung für alle Teams. Ständige Positionswechsel sind auf der Außenalster normal. Da den taktischen Überblick zu behalten wird schwer. Aber das macht die Alster als Segelrevier so spannend. Besonders wenn 22 ultraschnelle Tornados um die Bojen fliegen.
Erster Start auf der Außenalster ist am Donnerstag um 14.00 Uhr.
Viele Grüße,
Nahid & Roland Gäbler
