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Opti-IDJüM 2009: Moritz Burmester berichtet

- Linov Scheel (vorne) und Fritz Waßner auf dem Weg zurück in den Hafen.
Am Sonntag, den 26 Juli morgens gegen 7 Uhr brachen meine Eltern und ich von Itzehoe zur IDJüM 2009 nach Travemünde/ Priwall auf.
Als wir dann so gegen 9 Uhr dort eintrafen, bauten wir erstmal unser Zelt auf einer „ Geröllwiese“ neben dem Wohnwagen von Familie Wassner auf.
Nach kurzer Entspannung machten wir unsere Boote für die Vermessung fertig. Alles wurde genau nachgemessen und überprüft, um Material- Vorteile auszuschließen. Danach hatten wir für den Rest des Tages frei.
Es waren 232 Teilnehmer gemeldet. Sie wurden in 6 Gruppen eingeteilt. In drei Starts traten jeweils zwei Gruppen gegeneinander an.
Am Montagmorgen standen wir Segler gegen 8:00 Uhr auf um mit unserem Trainer Patrick Böhmer testweise das Revier kennen zu lernen. Nach zwei Stunden Training im Regattagebiet kamen wir wieder an Land, überarbeiteten unser Material und hatten Freizeit.
Erster Wettfahrttag: Dienstag 28. Juli 2009
Linov Scheel, Fritz Wassner, Jasper Steffens und ich standen gegen 8 Uhr auf, frühstückten gemütlich mit unseren Eltern und gingen dann zu um 9 Uhr zur Besprechung und danach gleich aufs Wasser, um uns für die ersten Wettfahrten einzusegeln. Dieser morgendliche Ablauf wird sich jeden Tag wiederholen. Daher ab jetzt nur noch Bericht über den Ablauf auf dem Wasser.
1. Wettfahrt: leichter bis mittlerer Wind aus West, sehr schwankende Bedingungen mit vielen Winddrehern, wie auch in den folgenden Rennen an diesem Tag. Ergebnis: Da ich mit den schwankenden Bedingungen nicht so gut zurecht kam, landete ich auf dem 72 Platz von 77 Seglern in meiner Gruppe. Oh oh, aber so konnte es nicht weitergehen.
2. Wettfahrt: Ergebnis: Diesmal lief es deutlich besser, mit einem guten Start segelte ich als 21 durchs Ziel.
3. Wettfahrt: Ergebnis: In dieser Wettfahrt gab es erst viele Startversuche auch unter Black- Flag, bei denen ich gut dabei war. Beim ersten durchgehenden Start segelte ich auf der ersten Kreuz unter den Top 10 was sich auf den zweiten Platz an der Luvmarke durch einen krassen Winddreher verbesserte.
Doch kurz vor der ersten Luvmarke wurde das Rennen abgebrochen. Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung, da es durch den Winddreher nicht mehr fair gewesen wäre. Schon auf dem Weg zurück zum Start erfuhr ich von meinen Freunden, dass ich einen Frühstart hatte, was bei Black- Flag ein Startverbot für die 3. Wettfahrt für mich bedeutete.
Zweiter Wettfahrttag: Mittwoch 29. Juli 2009
4. Wettfahrt: Ergebnis dieser Wettfahrt ein 69 Platz durch taktische Fehler meinerseits.
5. Wettfahrt: Diese Wettfahrt lief mit einem 25. Platz ganz gut für mich.
6. Wettfahrt: Lief mit einem 36 Platz auch ganz gut.
Dritter Wettfahrttag: Donnerstag 30. Juli 2009
7. Wettfahrt: Wegen starken Winden in Böen bis zu 9 Windstärken lt. Wettfahrtleitung wurde an diesem Tag nur eine Wettfahrt gestartet, bei der ich als 36 durchs Ziel kam. Wegen extremen Winden und vorzeitiger Aufgabe vieler anderer Teilnehmer wurde die 3. Startgruppe in der ich mich befand, nicht gewertet.
Vierter Wettfahrttag: Freitag 31. Juli 2009
Heute musste die am Vortag gecancelte Wettfahrt der 3 Gruppe nachgeholt werden. In dieser Wettfahrt verbesserte ich mich auf den 23 Platz. Auch die nachfolgenden Rennen liefen gut für mich.
8. Wettfahrt: Platz 23
9. Wettfahrt: Platz 29
10. Wettfahrt: Platz 8
Zweimal fuhr ich feldbeste Starts, doch leider war es schwierig bei diesen Bedingungen diese Topplatzierung zu halten.
Fünfter Wettfahrttag: Samstag 1. August 2009
11. Wettfahrt: Heute konnte nur eine Wettfahrt gestartet werden, bei der ich einen sehr guten Start fuhr. Diesen Platz konnte ich jedoch durch abbruchwürdige Winddreher und Glücksspiel nicht halten und fuhr somit nur mit einem 32 Platz nach hause.
Fritz Ergebnisse:
5 47 25 32 13 [66] 34 8 11 [54] 31
(Gesamt 58.von 231 Teilnehmern)
Linovs Ergebnisse:
[49] 42 29 39 7 15 [60] 10 41 41 49
(Gesamt 95.von 231 Teilnehmern)
Meine Ergebnisse: Moritz
[72] 21 [BFD] 69 25 36 23 23 29 8 32
(Gesamt 92.von 231 Teilnehmern)
Jaspers Ergebnisse:
(Jasper musste leider nach der ersten Wettfahrt wegen Krankheit aufgeben.)
Fazit der IDJüM:
Die Deutsche Meisterschaft war für alle Beteiligten eine schöne Veranstaltung. Wir hatten viel Spaß, es gab jeden Abend gegen 23 Uhr ein Feuerwerk, und es war immer ein nettes, herzliches Miteinander. Unser Gruppenziel war es, alle in der ersten Hälfte zu landen, was wir auch mit Bravour geschafft haben. Leider war es für mich die erste und auch letzte Deutsche im Opti, aber Linov, Fritz und Jasper haben wohl noch mindestens zwei IDJüMs vor sich und wer weiß, vielleicht sehen wir ja schon im nächsten Jahr einen unserer KYC Segler ganz vorn!!!
Moritz Burmester