Das war Ansegeln…


Am 5. und 6. Mai fand das traditionelle Ansegeln statt. Doch Tradition hin oder her, Klaus Kalkreuth sorgte mit einem neuen Format - Regatten an zwei statt bisher einem Tag - für neue Teilnehmer.
Am 5. Mai startete bei leichten, aber konstanten Winden eine Flotte aus 21 Booten vom Drachen bis zur Baltic 52. Die Wettfahrt musste wegen zu leichter Winde bereits nach rund 16 (lange Bahn) bzw. 12 (kurze Bahn) Meilen abgekürzt werden – so blieb aber genug Zeit für einen schönen Grillabend bei
angenehmer Jazz-Musik. Das Fleisch auf den Grilltellern musste allerdings selbst gegrillt werden, was zu regen Diskussionen über Eigentum und Besitz am Grill einlud. Man musste schon gut aufpassen, wenn man „sein“ Stückchen Fleisch auch wieder erwischen wollte!
Im Ergebnis des ersten Tages konnte Needles & Pins unter der Kontrolle von Peter Hecht das Rennen in der Gruppe 1 für sich entscheiden, dicht gefolgt von der „Ente“ unter Heiner von Maydell und der Gloria von Peter Kohlhoff.
Am Sonntag sorgte eine fast völlige Windstille dafür, dass bereits nach rund sechs Meilen anspruchsvollsten Leichtwindsegelns am Leuchtturm abgekürzt werden musste – Kiel hat beweisen wollen, dass durchaus Parallelen zu Valencia gezogen werden können. Die Ente hat hier erneut gezeigt, wozu eine Avance 36 (bzw. ihr Yardstickwert) in der Lage ist und sichert sich sowohl den
Tages- als auch den Gesamtsieg. Die Ente verwies damit Peter Hecht auf der J80, der am Sonntag ein wenig spät an der Startlinie erschien, auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Dritter wurde die „Be Happy“ mit Sabine Bahnsen am Steuer.

Stefan Kunstmann