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SVSH Jahresauftaktregatta Optimist in Palamos 2018

Eine Leichtwind-Reise, besonders während der Regatta. Ole Schweckendiek berichtet.

Fotos: Thomas Rein und Andreas Schmidt

Palamos 2018 war nur eine Leichtwind-Reise, besonders während der Regatta.

Am Samstag, dem 11. Februar ging es los. Um sieben Uhr sind wir in Hamburg los geflogen. Nach zwei Stunden Aufenthalt in Frankfurt landeten wir um 13 Uhr in Barcelona, wo schon der Trainer Thomas Rein mit dem SVSH-Bus auf uns wartete. Anschließend fuhren wir mit dem Auto nach Palamos.

Wir wollten eigentlich noch segeln gehen, aber nach einer Straßensperre wegen des Karneval kamen wir erst um 17 Uhr in unserer Unterkunft, einem großen Ferienhaus, an.

Nach dem Abendessen, liebevoll zubereitet von Andreas Schmidt (unserem Betreuer und Simons Papa) gingen wir nach einem langen Tag schnell schlafen. Am nächsten Tag ging es dann schnell zum Mittelmeer. Wir bauten die Boote auf und waren schon kurze Zeit später auf dem Wasser. Die nächsten drei Trainingstage trainierten wir manchmal mit den Hamburger Optiseglern. Am Abend des letzten Trainingstags lasen wir die Segelanweisung und alle gingen früh schlafen, um mit voller Energie in den ersten Regattatag zu starten. Das war es dann aber erst einmal mit Segeln. Die Regatten fingen an mit langem Warten. Die Startverschiebungs-Flagge hing am Flaggenmast schlaff runter. Um 14 Uhr ging es dann mit 550 Optimisten aus dem Hafen aufs Wasser. Nach einem Rennen ging es schon wieder rein. Am Abend aßen wir Hühnchen mit Reis und danach fielen alle schnell in den Schlaf. Der nächste Tag begann wieder flau, dennoch schickte uns die Wettfahrtleitung raus.

Um 13 Uhr starteten die beiden ersten Gruppen "Weiß" und "Grün" in ihr zweites Rennen. Nachdem diese beiden Gruppen, je etwa 100 Boote, im Ziel waren schlief der Wind aber ein.

An diesem Tag wurde keine Wettfahrt mehr gesegelt, aber am Abend war die Winner-Party. Jedoch hatten wir nicht das Glück, einen neuen Optirumpf zu gewinnen und gingen mit leeren Händen nach Hause. Am Morgen des vorletzten Tages ging es um 8:30 aufs Wasser. Leider waren den ganzen Tag über keine segelbaren Bedingungen. Der letzte Tag war angebrochen und um 10 Uhr war der erste Start angesetzt. Die rote und blaue Gruppe starteten ihre zweite Wettfahrt. Sie wurde aber schon auf der Startkreuz wegen zu wenig Wind abgebrochen. Um 14 Uhr kam auf einmal Wind und wir starteten sehr schnell. Auch wenn der Kurs extrem verkürzt wurde und wir nur noch je ca. 25 Minuten segelten, ließ sich nicht das ganze Programm aufholen. Nach zwei Wettfahrten für Rot, Blau und Gelb und einer für Weiß und Grün war endgültig Schluss. Dann kam das Verladen der Boote auf den Trailer. Der beste Schleswig-Holsteiner war der Kieler Per Schwall mit einem tollen 25. Platz. Herzlichen Glückwunsch für unseren Flautenkönig!

Die weiteren Ergebnisse von uns waren Simon Schmidt:72, Ole Schweckendiek:118, Paula Becker:183, Iven Anton Fromm:320, Ragnar Fischer:339

Vielen Dank an Andreas Schmidt und Thomas Rein für die tolle Betreuung und die Geduld.

Text: Ole Scheckendiek

Kieler Yacht-Club e.V.

Mit dem bereits von den Gründern 1887 formulierten Ziel, „die Freude am Segeln zu mehren“, steht der Kieler Yacht-Club für eine lange Tradition im Regattasegeln auf höchstem sportlichem Niveau und im anspruchsvollen Fahrtensegeln. Tradition und Zukunft des Segelsports bestimmen das HandeIn im Club. Schwerpunkte der Arbeit des KYC sind die seglerische Ausbildung Jugendlicher und Erwachsener sowie die Organisation hochrangiger Regatta-Veranstaltungen wie der Kieler Woche, MAIOR, YES sowie Welt- und Europameisterschaften in verschiedenen Klassen.

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