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29er Eurocup am Gardasee: Der frühe Segler fängt den Wind!

Maru Scheel (KYC) und Freya Feilcke (WuW) berichten von der Regattateilnahme der Segler von SVSH-Kader und KYC.

Nach der IDM am Starnberger See, wo wir viele Stunden mit dem Warten verbrachten, ging es erneut für die Gruppe des SVSH (Ben Heinrich (KYC) / Carolina Horlbeck (LYC), Lisa Rausch (WuW) / Eva Becker (KYC), Tobias Matern (FSC) / Bendix Hempel (KYC), Joram Flaig (ESC) / Tom Heinrich (KYC), Friederike Larsen (KYC) / Jaarne Krebs (KYC), Finn Thun (WuW) / Luke Thun (WuW), Maru Scheel (KYC) / Freya Feilcke (WuW)) und zusätzlich noch Mathis Splieth (KYC) und Christoph Peatz (KYC) in den Süden, an den Gardasee.

Am Samstag, den 21. Oktober, machte sich der Großteil der Gruppe im Zug auf den Weg. Phillipp Sudbrack, welcher uns neben unserem Landestrainer Patrick Böhmer betreute, musste einen Tag zuvor die Reise antreten um unsere Boote vom Starnberger See, wo sie die letzen zwei Wochen verbrachten, abzuholen und diese für uns ans Ziel zu bringen.

Nach einer langen Zugfahrt wurden wir schließlich von Patrick am Bahnhof in Rovereto abgeholt und zu unserm Haus gebracht, in dem wir Sportler zusammen wohnten.

Am nächsten Tag ging dann auch schon die übliche Routine los: Aufstehen, Frühstücken und alles fertig machen, um 12:00 Uhr Treffen am Hafen (eine komfortable Zeit), auf das Wasser gucken und  erste Eindrücke sammeln, Boote abladen, alles aufbauen, nochmal kontrollieren, ob alles da und intakt ist und dann um 14:00 Uhr Segeln. Alles passte! Auch das Wetter zeigte sich nicht gerade von der schlechten Seite. Mit angenehmen Wind, viel Sonne und gutem Training neigte sich  der erste Tag langsam dem Ende zu und wir wurden, wie jeden Abend, von Phillip zum Haus gebracht. Da folgten dann noch eine Nachbesprechung und ein leckeres Abendessen. Aber natürlich durfte eine Sache nicht fehlen: der Sprung in den Pool, auf den sich die Meisten schon lange freuten.

Die nächsten Tage verbrachten wir ebenfalls mit vielen Wasserstunden bei schönem Wetter und mittleren Winden aus Nord.

Am Donnerstag wurde es dann Ernst. Um 13:00 Uhr ging der Kampf gegen 120 Boote ums Ablegen los. Jeder versuchte, vor den Anderen aufs Wasser zukommen, um pünktlich, um 14:00 Uhr, zum ersten Start anzutreten. Die Regatta begann: beide Fleets mit je 60 Boote begaben sich in guter Erwartung an die Startlinie. Leider blieb der Wind an diesem Tag nicht gerade vielversprechend, sodass wir nur ein Rennen, bei wenigem Wind aus Süd, schafften. Das war für alle eine schlechte Ausgangsposition, denn wir waren schon nach dem ersten Wettfahrttag mit 2 Rennen im Rückstand und mussten deswegen am nächsten Morgen um 5:00 Uhr aufstehen, um nach dem Frühstück, Anfahrt zum Hafen, Boote vorbereiten um 8:30 an den Start zu gehen. Dieser Tag sollte aber nicht wirklich besser werden, denn auch da schafften wir nur zwei Rennen und lagen somit vier Wettfahrten hinter dem Soll. Und erneut wurde ein früher Start angesetzt 9:00 Uhr Start, 5:30 Uhr Aufstehen! Der Samstag sollte jedoch besser verlaufen - mit sehr starkem Wind schafften wir zügig 4 Rennen hintereinander und konnten so am Nachmittag noch das Ein oder Andere Nickerchen halten oder zumindest etwas entspannen. Auch am letzten Tag wurden wir früh aus den Federn geschmissen - glücklicher Weise hatten wir eine Stunde Zeitverschiebung und konnten so eine Stunde länger schlafen. Der Start war wieder für 8:30 angesetzt.

Der Wind zeigte sich zuerst mit mittlerer Stärke aus Nord, so dass wir gut zwei Rennen schafften. Jedoch schlief dieser abrupt ein, woraufhin wir eine erneute Wartezeit einlegen mussten.

Insgesamt war die Regatta mit viel Warten, kühlen Temperaturen und frühem Aufstehen verbunden. Trotzdem hat es mal wieder sehr viel Spaß gemacht!Vielen Dank an Patrick und Phillip, die uns betreut haben. Ein riesigen Dank auch an Antje und Nico Heinrich, welche die ganze Woche mit uns zusammen gewohnt haben und uns ver- und gepflegt haben. Das Essern war sehr lecker!

Jetzt heißt es, fit bleiben und vielleicht noch ein, zwei Mal aufs Wasser kommen, bevor es dann zu den Youth Worlds geht!

!China wir kommen!

GER 2536 Maru Scheel | Freya Feilcke

Ergebnisse:

24. Ben Heinrich/Carolina Horlbeck

28. Maru Scheel/Freya Feilcke:

31. Tobias Matern/Bendix Hempel

36. Joram Flaig/Tom Heinrich

39. Lisa Rausch/Eva Becker

58. Friederike Larsen/Jaarne Krebs

84. Mathi Splieth/Chris Paetz

 

Videos von der Regatta:

einige Teams aus unserer Trainingsgruppe im

Regattatrailer

Highlights des Eurocup 

 

 

Kieler Yacht-Club e.V.

Mit dem bereits von den Gründern 1887 formulierten Ziel, „die Freude am Segeln zu mehren“, steht der Kieler Yacht-Club für eine lange Tradition im Regattasegeln auf höchstem sportlichem Niveau und im anspruchsvollen Fahrtensegeln. Tradition und Zukunft des Segelsports bestimmen das HandeIn im Club. Schwerpunkte der Arbeit des KYC sind die seglerische Ausbildung Jugendlicher und Erwachsener sowie die Organisation hochrangiger Regatta-Veranstaltungen wie der Kieler Woche, MAIOR, YES sowie Welt- und Europameisterschaften in verschiedenen Klassen.

Mit rund 1.400 Mitgliedern ist der Kieler Yacht-Club einer der größten und mit seiner Gründung im Jahr 1887 einer der geschichtsträchtigsten Segelvereine Deutschlands. Zu den Mitgliedern des KYC zählen mehrere Welt- und Europameister und Olympiamedaillengewinner in unterschiedlichen Segelklassen.